Wadenkrämpfe

Viele Frauen leiden in der Schwangerschaft an Krämpfen in den Waden und Füssen, insbesondere nachts und zum Ende der Schwangerschaft hin. Schmerzhafte aber harmlose Verkrampfungen der Wadenmuskulatur treten oft wegen des erhöhten Magnesium-Bedarfs auf.
Schwangere haben ein rund fünfmal höheres Risiko für eine Thrombose und auch Entzündungen der Venen treten häufiger auf.
Deswegen sollten bei Stauungen in den Beinen oder einer beginnenden Krampfaderbildung länger andauernde stehende und sitzende Tätigkeiten möglichst vermieden werden. Insbesondere wenn Venenleiden in der Familie auftreten, kann das Tragen von Kompressionsstrümpfen ratsam sein.
Mit magnesiumreicher Ernährung und viel Bewegung in der Schwangerschaft können werdende Mütter Wadenkrämpfen vorbeugen, die durch einen Mangel des Minerals hervorgerufen werden. Nach Absprache mit dem Arzt kann bei Verkrampfungen auch Magnesium ergänzend zur normalen Ernährung zugeführt werden.

Natürliche Magnesium und Kalzium Quellen

  • Hülsenfrüchte
  • Vollkornbrot
  • Käse
  • Nüsse
  • Milch
  • Bananen
  • Spinat

Gegenmaßnahmen bei Wadenkrämpfen

Zu Wadenkrämpfen kommt es meist nachts. Versuchen Sie die Zehen zu sich heran zu ziehen. Wenn das den Krampf nicht löst, aufstehen und ein paar Schritte hin- und herlaufen. Sind die Beschwerden dann verschwunden – meist schon nach wenigen Sekunden – Waden schön warm einpacken oder sie auf einer Wärmflasche oder einem Kirschkernkissen lagern.

Außerdem hilfreich

  • Füße hoch legen
  • Bequeme Schuhe tragen
  • Ab und zu mit den Zehen wackeln
  • Beim Sitzen immer wieder mal mit den Füßen kreisen und die Zehen kräftig hochziehen und wieder strecken