Zahnen

Wann kommen die ersten Zähne?

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Das ist von Kind zu Kind sehr unterschiedlich. Einige Babys bekommen ihre ersten Zähnchen schon im 5. Monat, andere erst im 10. Monat. Das Baby kann aber bereits kauen lernen Kauen lernen, auch wenn noch keine Zähnchen zu sehen sind. Zuerst zeigen sich normalerweise die Vorderzähne. Gekaut wird jedoch auf den Kauleisten, dort wo später die Backenzähne sind.

Der erste Zahn kündigt sich oft schon Wochen vorher an denn
: Im Mund des Babys kann man, wo sich später der erste Schneidezahn zeigen wird, eine helle, harte Erhebung sehen und fühlen. Dort, wo sich später der erste Schneidezahn zeigen wird. Kaum ist der erste sichtbar, kommt der benachbarte Zahn schnell nach. Dann folgen meist ebenso rasch die vier Schneidezähne im Oberkiefer – erst die inneren, dann die äußeren. Nach und nach wachsen dann die noch fehlenden im Unterkiefer. Die meisten Kinder bekommen ihre Schneidezähne vor dem ersten Geburtstag, die Eck- und Backenzähne danach. Manchmal kommen die Zähnchen aber auch in anderer Reihenfolge. Und leider haben die Kinder beim Zahnen häufig Beschwerden.

Welche Zahnungsbeschwerden können vorkommen?

Bei den meisten Babys kündigt sich das Zahnen mit Quengeln, Weinen oder Unruhe und Schlaflosigkeit an und sie entwickeln einen deutlich stärkeren Speichelfluss. Hin und wieder rötet sich das Zahnfleisch über dem durchbrechenden Zahn oder schwillt an. Auch ein wunder Po, leichter Durchfall oder etwas Fieber kommen häufig vor

Ernste Beschwerden verursacht das Zahnen jedoch in aller Regel nicht. Erleichterung verschaffen den Kindern Beißringe aus Kunststoff oder Gummi. Manche enthalten Flüssigkeit und lassen sich kühlen (nur im Kühlschrank, nicht im Eisfach aufbewahren!).

Bei Beschwerden kann Homöopathie helfen!

  • Chamomilla (Matricaria) recutita D6 (Kamille)
  • bei Zahnungsbeschwerden, die mit nervöser Unruhe und Reizbarkeit verbunden sind. Gleichzeitig wirkt Chamomilla gegen Zahnungsfieber und -durchfall
  • Calcium phosphoricum D12
  • erleichtert das Durchbrechen der Zähne und hilft gegen Zahnungsdurchfall.
  • Magnesium phosphoricum C6
  • sehr gut geeignet bei krampfartigen, schneidenden und stechenden Schmerzen während der Zahnung, wenn die Verdauungsorgane mitbeteiligt sind
  • Calcium carbonicum Hahnemanni C8
  • hilft beim Durchbruch der Zähne bei erschwerter oder verspäteter Zahnung
  • Ferrum phosphoricum C8
  • gegen Fieber, Durchfall, Unruhe und Schlaflosigkeit während der Zahnung

Anwendung beim Baby

Die homöopathischen Streukügelchen auf der Zunge des Kindes zergehen lassen.
TIPP: die homöopathischen Kügelchen mit dem sauberen Finger tief hinein in die Backentasche schieben und am besten zwischen unterer Zahnleiste und Wangenschleimhaut platzieren.
Ca. 15 Minuten vor und nach der Einnahme soll das Kind möglichst nichts zu essen oder zu trinken bekommen.